Influenzanet is a system to monitor the activity of influenza-like-illness (ILI) with the aid of volunteers via the internet

http://www.influenzanet.eu/

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Developing the framework for an epidemic forecast infrastructure.
http://www.epiwork.eu/

The Seventh Framework Programme (FP7) bundles all research-related EU initiatives.

7th Framework Logo
Participating countries and volunteers:

The Netherlands 14225
Belgium 4153
Portugal 1552
Italy 3072
Great Britain 6010
Sweden 5381
Germany 98
Austria 20
Switzerland 29
France 6068
InfluenzaNet is a system to monitor the activity of influenza-like-illness (ILI) with the aid of volunteers via the internet. It has been operational in The Netherlands and Belgium (since 2003), Portugal (since 2005) and Italy (since 2008), and the current objective is to implement InfluenzaNet in more European countries.

In contrast with the traditional system of sentinel networks of mainly primary care physicians coordinated by the European Influenza Surveillance Scheme (EISS), InfluenzaNet obtains its data directly from the population. This creates a fast and flexible monitoring system whose uniformity allows for direct comparison of ILI rates between countries.

Any resident of a country where InfluenzaNet is implemented can participate by completing an online application form, which contains various medical, geographic and behavioural questions. Participants are reminded weekly to report any symptoms they have experienced since their last visit. The incidence of ILI is determined on the basis of a uniform case definition.

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Wie ansteckend ist die Influenza?

Die Influenza wird über virenhaltige Tröpfchen übertragen und ist hoch ansteckend. Wenn in Ihrer Familie jemand an Influenza erkrankt, dann werden sich mindestens 30% der übrigen Familienmitglieder anstecken, sofern sie nicht geimpft sind.

Sie können sich durch direkten Kontakt (z.B. küssen, Hände schütteln) oder über die Atemluft bei einem Grippe-Kranken anstecken. Oft genügt aber auch schon der indirekte Kontakt über kontaminierte Oberflächen (wie z.B. Türklinken oder Telefonhörer), um sich mit Influenza zu infizieren. Auch Klimaanlagen können das Virus rasch in Umlauf bringen. Sie können sich die Grippe also nicht nur von Familienangehörigen, Freunden oder Kollegen “einfangen”, sondern ebenso gut auch von irgendeinem Unbekannten, der zufällig im Bus neben Ihnen sitzt.

Jedes Mal, wenn ein Grippe-Kranker niest oder hustet, werden dabei winzige, mit Influenza-Viren kontaminierte Speicheltröpfchen in die Luft geschleudert. Wenn Sie diese infektiösen Tröpfchen inhalieren, gelangen die Viren in Ihre Atemwege (Nase, Rachen und Lunge), wo sie die Schleimhaut angreifen und in die darunterliegenden Zellen eindringen. In der Schleimhaut vermehren sich die Viren so rasant, dass diese schließlich abstirbt und ihre Schutzfunktion verliert. Nun haben auch die Erreger anderer Atemwegserkrankungen leichtes Spiel, so dass es im Gefolge einer Influenza häufig zu sogenannten “Sekundärinfektionen” kommt.

Wenn man sich mit Influenza infiziert hat, kann es ein bis sieben Tage dauern, bis die Erkrankung ausbricht. Aber meistens treten die ersten Symptome nach ein bis zwei Tagen auf. In dem Zeitraum zwischen der Infektion und dem Beginn der Erkrankung, während der sogenannten “Inkubationszeit”, kann man bereits – ohne es zu ahnen – andere mit Influenza anstecken. Das heißt, auch von Infizierten, die (noch) keine Grippe-Symptome zeigen, geht bereits eine Ansteckungsgefahr aus.

Bei einem Erwachsenen beginnt die infektiöse Phase meist ein bis drei Tage vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und hält danach noch etwa vier bis fünf Tage an. Bei Kleinkindern ist die infektiöse Phase deutlich länger. Sie beginnt in vielen Fällen bereits sechs Tage vor dem Ausbruch der Erkrankung und kann von da an noch weitere zehn Tage dauern.

Kinder tragen das größte Risiko an Influenza zu erkranken. Denn ihr Immunsystem hatte in den meisten Fällen noch nie mit dem Influenza-Virus zu tun. Außerdem stehen Kinder in Kindergärten und Schulen in engem Kontakt, was wiederum die Gefahr einer Ansteckung erhöht.